Weltraum, Drogen und Bombensimulatoren

Heute ist mal wieder die gesamte Bandbreite an Social-Media Informationszeugs auf mich eingeprasselt. Wirklich. Was auch immer so in das breite Spektrum des Mitteilungsflusses passt.

 

Zunächst wurde ich auf eine Information aus dem Focus aufmerksam. Der Focus zeigte mal wieder dem Zeitgeist entsprechend sehr sensibel, dass eine einzige MOAB mein kleines Heimatstädtchen mitsamt aller umliegender Dörfer auslöschen könnte. Diese Information haben wir echt alle gebraucht. Nicht.

“Von München blieb zum Beispiel nicht mehr viel übrig” liest man einen Satz, der vermeintlich bewusst im Imperfekt gestaltet wurde. Quasi “es geschah bereits”. Also reicht es nicht allein, den Todesbombensimulator zu bringen, man muss auch so tun, als spreche man von einer vorangegangenen Zerstörung.

Mit solchen Titeln kann man Menschen schon verrückt machen.

Und dann kam VICE …

 

Im nahezu gleichen Atemzug drang die Nachricht “Ey guck mal, VICE schickt einen Joint ins Weltall” vom Nachbarschreibtisch zu mir herüber. Gerade noch schockiert …. und nun wieder … schockiert.   Unweigerlich spielte sich in meinem Kopf eine fiktive Redaktionssitzung bei VICE ab.

Redakteur 1: „Lass uns was mit Raumschiffen machen!“
Redakteur 2: „Und mit Drogen!“

Ergebnis:

 

Geht schon …. so denk ich mir. Irgendwie passt es am Ende wohl doch zusammen. Nach meinem Aufreger über Bombenkratersimulatoren ist eine Portion Chill Out wohl gar nicht verkehrt. Immerhin: ich war live dabei, als VICE einen Joint ins All geschickt hat.

BTW.: mittlerweile hat unlängst eine Flatearthler-Debatte in den Kommentaren unter dem VICE-Video begonnen. Wird dann Zeit für Popcorn.

 


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