Über Einhornkotze

„Einhornkotze ist das, was am Ende des Idealismus unterm Strich übrig bleibt.“

Einhornkotze ist das, was es hier zu lesen gibt. Es ist der bunte Streifen über dem grauen Asphalt, aber auch gleichzeitig die Resignation des Ideals.

Einhornkotze ist das Eingeständnis eines Hoffenden an die Realität, und doch zudem der Optimismus eines Realisten.

Einhornkotze ist die Wut, aber auch die Ohnmacht, vielleicht auch der Gegenschlag des Guten, aber vielleicht auch die Träumerei des Nüchternen.

Einhornkotze ist die Zuversicht auf dem Boden der Tatsachen, der Regenbogen auf dem Grau des Asphalts.

Manchmal bin ich das Einhorn, manchmal aber auch der graue Asphalt. Und das hier sind meine Worte.

Ich bin Andre

 

Mein Name ist Andre Wolf, dies ist mein privater Blog. Beruflich bin ich für Mimikama unterwegs, einem … nein DEM Verein zur Aufklärung über Internetmißbrauch. Mimikama und ZDDK sind mein täglich Brot, der Ort, an dem ich wirke.

ehkEinhornkotze ist dagegen der Platz, an dem ich meine mir selbst auferlegten Fesseln der Neutralität abstreife und die Welt als Einhorn bestreite. Oder eben auch als Asphalt.

Was am Ende bleibt, ist die Spur. Die Einhornkotze. Der richtungsweisende Teil, mein richtungsweisender Teil. Also am Ende subjektiv und gerne auch streitbar. Ich will das ja auch gar nicht verschweigen: natürlich sind es meine Ideale, die ich beschreibe. Die Ideale von Menschlichkeit, Gemeinschaft, Respekt, Achtung, Freiheit, die Freiheit eines jeden Einzelnen in der Lebensweise und Wahl der Selbigen. Aber auch das Ideal vom Lehren und der Belehrbarkeit. Eingestehen können, nicht nur austeilen wollen. Fehler begehen, Fehler erkennen und Fehler beseitigen.

Was am Ende übrigbleibt ist wahrscheinlich doch eher Einhornkotze. Bunt und gut gemeint, aber wahrscheinlich doch von niemandem gewollt.

Anmerkung: Foto Copyright Flickr, User arbyreed

Dennoch bin ich der Ansicht, dass wir alle vielleicht viel zu selten positiv „kotzen“. Nein ehrlich, wir sollten viel öfter einfach mal den Schritt nach vorne wagen. Ein wenig progressiver, ein wenig freundlicher. Nicht gleich überstürzt, sondern mit dem Boden unter den Füßen dem Ziel entgegengehen. Und trotzdem dabei nicht vergessen, dass man auch mal zulangen darf.

Ach, und wer mich kennt, wird wissen, dass dies kein grafisch perfekter Blog wird (außer, ich bekomme Grafiken zur Verfügung gestellt).

Einhornkotze ist das Leben, die Musik, die Träume und die Hoffnung. Und manchmal auch übel einfach und emotional.

einhornj640
Hinweis:
Unicorn-Design mit freundlicher Genehmigung durch
© Nouhi ARTs 2016, Giulia Nouhi Silberberger
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